Defensives Fahren: Dein Guide für mehr Sicherheit im Verkehr
Defensives Fahren ist im Strassenverkehr entscheidend für deine Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmender. Ich zeige dir, wie du …
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Die praktische Autoprüfung ist für viele ein Meilenstein – aber auch eine Quelle für Nervosität und potenzielle Fehler. Als dein Fahrlehrer weiss ich genau, welche Fehler praktische Autoprüfung am häufigsten zum Nichtbestehen führen. Keine Sorge, mit der richtigen Vorbereitung und ein paar gezielten Tipps kannst du diese Patzer vermeiden und entspannt in deine Prüfung gehen.
In meinen Fahrstunden in St.Gallen sehe ich immer wieder, dass sich bestimmte Fehler hartnäckig halten. Oft sind es Kleinigkeiten, die in der Prüfungssituation unter Druck gravierend wirken können. Hier sind die häufigsten Stolpersteine, die ich bei der praktischen Autoprüfung beobachte:
Das ist der Klassiker! Viele Fahrschüler konzentrieren sich zu stark auf das unmittelbare Umfeld des Fahrzeugs und vergessen den Weitblick. Du musst den Verkehr vorausschauend beobachten, nicht nur das Auto vor dir. Das bedeutet: regelmässiger Schulterblick beim Spurwechsel, in Kreisverkehren und beim Abbiegen, um tote Winkel auszuschliessen. Auch das Prüfen des rückwärtigen Verkehrs vor dem Bremsen ist entscheidend. Wenn du den Spurwechsel und Schulterblick sicher beherrschst, bist du schon einen grossen Schritt weiter.
Gerade in unbekannten Situationen oder bei komplexen Kreuzungen kommt es hier oft zu Fehlern. Das Nichtbeachten von «Stop»-Schildern, das Missachten des Rechtsvortritts oder zu zögerliches Verhalten an «Kein Vortritt»-Stellen sind häufige Gründe für ein Nichtbestehen. Auch das Übersehen von Fussgängerstreifen oder das zu späte Reagieren auf Ampeln kann fatal sein. Lies dazu unbedingt meinen Artikel über Rechtsvortritt im Schweizer Verkehr.
Besonders beim Anfahren am Berg, beim Einparken oder in langsamen Manövern zeigt sich, ob du das Fahrzeug wirklich im Griff hast. Ein abgewürgter Motor ist kein Beinbruch, aber wenn es mehrfach passiert oder du dadurch den Verkehr behinderst, kann das zum Problem werden. Unsicheres Kuppeln, ruckartiges Bremsen oder unsauberes Schalten zeugen von mangelnder Routine. Das Gute ist: Das lässt sich durch gezieltes Üben in den Fahrstunden perfektionieren.
In der Schweiz gibt es keine feste Punkteskala wie in anderen Ländern, bei der du eine bestimmte Anzahl leichter Fehler sammeln darfst. Stattdessen bewertet der Verkehrsexperte vom Strassenverkehrsamt St.Gallen deine Fahrt ganzheitlich. Entscheidend ist, ob du das Fahrzeug sicher, selbstständig und umweltbewusst führst. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen leichten und schweren Fehlern:
Ein schwerer Fehler führt in der Regel sofort zum Nichtbestehen der Prüfung. Dazu gehören alle Situationen, die eine unmittelbare Gefahr für dich, andere Verkehrsteilnehmer oder das Fahrzeug darstellen. Beispiele sind:
Auch wenn du dich nach einem Fehler sofort korrigierst, kann ein schwerwiegender Patzer das Ende der Prüfung bedeuten. Hier geht es um die Verkehrssicherheit, die an erster Stelle steht.
Leichte Fehler führen nicht direkt zum Nichtbestehen, aber eine Häufung davon kann dazu führen, dass du die Prüfung nicht bestehst. Dazu zählen zum Beispiel:
Der Verkehrsexperte achtet darauf, ob du lernfähig bist und deine Fehler erkennst und korrigierst. Wenn du merkst, dass du einen Fehler gemacht hast, korrigiere ihn ruhig und gelassen. Das zeigt dem Prüfer, dass du die Situation erfasst hast.
Die beste Strategie gegen Fehler in der praktischen Autoprüfung ist eine gründliche und praxisnahe Vorbereitung. Dazu gehört nicht nur das reine Fahren, sondern auch das Verstehen der Abläufe und das mentale Training.
Das klingt logisch, ist aber essenziell. Je mehr Erfahrung du in verschiedenen Verkehrssituationen sammelst, desto sicherer wirst du. Wir üben gezielt jene Manöver und Situationen, die in der Prüfung vorkommen können – auch die kniffligen Ecken in und um St.Gallen. Ich gebe dir ehrliches Feedback und wir arbeiten gemeinsam an deinen Schwachstellen. Eine gute Vorbereitung nimmt dir auch die Prüfungsangst.
Kurz vor der echten Prüfung führe ich mit dir oft eine «Probeprüfung» durch. Dabei simuliere ich die Prüfungssituation so realistisch wie möglich. Das hilft dir, dich an den Ablauf, die Anweisungen und den Druck zu gewöhnen, ohne dass es gleich um alles geht. So können wir letzte Unsicherheiten identifizieren und ausräumen.
Nervosität ist normal, aber sie darf deine Leistung nicht beeinträchtigen. Stell dir vor, wie du die Prüfung erfolgreich absolvierst. Plane am Prüfungstag genügend Zeit ein, iss etwas Leichtes und komm ausgeschlafen zur Prüfung. Denk daran: Ich bin während der gesamten Prüfung mit dabei und unterstütze dich.
Du fällst bei Fehlern durch, die eine unmittelbare Gefahr für dich, andere Verkehrsteilnehmer oder das Fahrzeug darstellen. Dazu gehören grobe Missachtungen von Vortrittsregeln, das Überfahren von Rotlichtern oder Stop-Schildern und Situationen, die ein Eingreifen des Fahrlehrers erfordern. Diese schwerwiegenden Fehler führen in der Regel sofort zum Nichtbestehen der Prüfung.
Die häufigsten Fehler umfassen mangelnde oder falsche Blicktechnik (z.B. fehlender Schulterblick), Unsicherheiten bei Vortrittsregeln und Verkehrsschildern (z.B. zögerliches Verhalten an Kreuzungen) sowie unpräzise Fahrzeugbedienung (z.B. häufiges Abwürgen des Motors, ruckartiges Bremsen). Diese Fehler sind oft auf Nervosität und mangelnde Routine zurückzuführen.
Fahrprüfer achten besonders auf Fehler, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Das sind vor allem Unsicherheiten im Blickverhalten (Vorausschau, Spiegel, Schulterblick), die korrekte Anwendung der Vortrittsregeln und das sichere Beherrschen des Fahrzeugs in allen Situationen. Auch das Anpassen der Geschwindigkeit an die jeweiligen Verhältnisse wird genau beobachtet.
In der Schweiz gibt es keine feste Anzahl erlaubter Fehler. Stattdessen wird die Fahrt ganzheitlich bewertet. Ein einziger schwerer Fehler führt zum Nichtbestehen. Mehrere leichte Fehler können ebenfalls dazu führen, dass du die Prüfung nicht bestehst, wenn sie zeigen, dass du das Fahrzeug nicht sicher, selbstständig und umweltbewusst führst. Es geht um die Qualität und Sicherheit deiner Fahrweise.
Ja, kleine Fehler sind menschlich und können passieren. Wichtig ist, wie du auf solche Fehler reagierst. Wenn du einen kleinen Patzer sofort erkennst und sicher korrigierst, zeigt das dem Verkehrsexperten, dass du die Situation im Griff hast und lernfähig bist. Solange keine Gefahr entsteht und du die Grundregeln der Sicherheit einhältst, können kleine Unsicherheiten verziehen werden.
Quellen & weiterführende Informationen: Google Unternehmensprofil · IHK