Verbrennung versorgen: So handelst du bei Brandwunden richtig
Verbrennung versorgen: Ob 1., 2. oder 3. Grad – schnelle Erste Hilfe ist entscheidend. Ich zeige dir, wie …
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Eine starke Erste Hilfe Blutung kann lebensbedrohlich sein, wenn du nicht schnell und richtig handelst. Ob im Strassenverkehr, bei der Arbeit oder im Haushalt: Wissen, wie man Blutungen stoppt, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die du im Nothelferkurs lernst. Ich zeige dir hier, welche Schritte du unternehmen musst, um im Ernstfall schnell und sicher zu helfen.
Eine starke Blutung liegt vor, wenn Blut schnell und in grösseren Mengen aus einer Wunde austritt. Das kann ein gleichmässiger Schwall sein, der auf eine Venenverletzung hindeutet, oder ein pulsierender Blutstrom, der eine arterielle Blutung signalisiert – Letzteres ist besonders gefährlich. Der Körper eines Erwachsenen hat etwa 5 bis 6 Liter Blut; ein schneller Verlust von nur 1 bis 1,5 Litern kann bereits zu einem lebensbedrohlichen Schock führen. Deshalb ist es entscheidend, sofort zu handeln und die Blutung so schnell wie möglich zu stoppen, um einen weiteren Blutverlust zu verhindern und die Überlebenschancen der betroffenen Person zu erhöhen.
Wenn du mit einer starken Blutung konfrontiert wirst, ist Ruhe bewahren das A und O. Deine Handlungen müssen schnell, aber überlegt sein. Zuerst musst du deine eigene Sicherheit gewährleisten, bevor du Hilfe leistest. Achte auf Gefahrenquellen am Unfallort. Ist dies geschehen, folge diesen Schritten:
Konstanter Druck ist hier entscheidend. Hebe den Druck nicht an, um nachzusehen, ob die Blutung aufgehört hat. Das könnte den Gerinnungsprozess stören. Halte den Druck aufrecht, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Ein Druckverband ist eine effektive Methode, um eine starke Blutung zu stillen, wenn direkter Druck allein nicht ausreicht oder du die Wunde nicht dauerhaft mit den Händen festhalten kannst. Er hält den Druck aufrecht und ermöglicht es dir, dich um andere Dinge zu kümmern oder weitere Hilfe zu leisten.
Ein gut angelegter Druckverband kann Leben retten. Er ist ein zentraler Bestandteil des Nothelferkurses, den ich dir auch in St.Gallen anbiete. Lies auch: Nothelferkurs Pflicht: Dein Weg zum Führerausweis in St.Gallen.
Nicht jede Blutung ist gleich. Einige Situationen erfordern besondere Aufmerksamkeit:
Eine arterielle Blutung ist meist an hellrotem, spritzendem oder pulsierendem Blutfluss zu erkennen, der synchron zum Herzschlag auftritt. Sie ist besonders gefährlich, da der Blutverlust sehr schnell sein kann. Bei einer arteriellen Blutung ist es noch wichtiger, sofort und mit maximalem Druck zu handeln. Der Druckverband muss hier extrem fest sitzen. In seltenen, lebensbedrohlichen Fällen kann im militärischen Bereich oder durch speziell geschultes Personal ein Abbinden (Tourniquet) notwendig sein, doch im zivilen Erste-Hilfe-Bereich ist dies in der Regel nicht die erste Wahl und sollte nur als allerletztes Mittel bei massivem, anders nicht kontrollierbarem Blutverlust und bei geschultem Vorgehen angewendet werden, da es zu schwerwiegenden Folgeschäden führen kann. Konzentriere dich auf starken, direkten Druck.
Personen, die blutverdünnende Medikamente (Antikoagulanzien) einnehmen, haben ein erhöhtes Blutungsrisiko und Blutungen lassen sich schwerer stillen. Bei ihnen ist es noch wichtiger, konsequent und lange Druck auf die Wunde auszuüben. Auch kleine Wunden können hier stärker bluten. Sei geduldig und halte den Druck aufrecht, bis der Rettungsdienst eintrifft. Informiere das Rettungsteam unbedingt über die Einnahme von Blutverdünnern.
Manchmal blutet eine scheinbar harmlose Schnittwunde länger als erwartet, selbst wenn sie nicht tief ist. Dies kann verschiedene Ursachen haben, wie eine oberflächliche Vene, die getroffen wurde, oder die Einnahme von Medikamenten. Auch hier gilt: Übe konstanten, leichten Druck mit einer sterilen Kompresse oder einem sauberen Tuch aus. Wenn die Blutung nach 10 bis 15 Minuten immer noch nicht zum Stillstand kommt oder immer wieder neu beginnt, solltest du ärztlichen Rat einholen. Das gilt besonders, wenn die Wunde klafft oder du unsicher bist. Zögere nicht, bei anhaltenden Blutungen oder Zweifeln die Notrufnummer 144 zu wählen oder eine Arztpraxis aufzusuchen.
Die grundlegenden Erste-Hilfe-Massnahmen bei Blutungen umfassen das Anlegen von Schutzhandschuhen, das Lagern und Beruhigen der betroffenen Person, das Hochlagern der blutenden Extremität über Herzhöhe und das Ausüben von direktem, starkem Druck auf die Wunde. Bei stärkeren Blutungen solltest du zusätzlich einen Druckverband anlegen und immer den Notruf 144 wählen. Diese Schritte helfen, den Blutverlust zu minimieren und einen Schockzustand zu verhindern.
Bei starken Blutungen ist es essenziell, sofort zu handeln. Wähle umgehend die Notrufnummer 144. Lege die Person flach hin und lagere die blutende Extremität hoch. Übe mit einer sterilen Wundauflage oder einem sauberen Tuch starken, konstanten Druck direkt auf die Wunde aus. Wenn möglich und nötig, lege einen Druckverband an. Bleibe bei der Person und halte den Druck aufrecht, bis der Rettungsdienst eintrifft. Deine schnelle Reaktion kann Leben retten.
Im Falle einer Blutung solltest du zunächst deine eigene Sicherheit überprüfen. Dann ziehe Schutzhandschuhe an und lagere die verletzte Person. Bei einer äusseren Blutung ist das Wichtigste, direkten Druck auf die Wunde auszuüben. Verwende dazu eine sterile Kompresse oder ein sauberes Tuch. Wenn die Blutung stark ist, wähle den Notruf 144 und lege einen Druckverband an. Bleibe ruhig und sprich beruhigend mit der Person.
Wenn eine Blutung trotz direktem und konstantem Druck nicht aufhört oder immer wieder neu beginnt, ist ärztliche Hilfe dringend erforderlich. Verstärke den Druck auf die Wunde und überprüfe, ob der Druckverband korrekt sitzt. Rufe erneut den Notruf 144 an oder mache auf dich aufmerksam, wenn du bereits mit dem Rettungsdienst verbunden bist. Halte die blutende Stelle weiterhin hochgelagert und bleibe bei der Person, bis professionelle Hilfe eintrifft. Bei Personen, die Blutverdünner einnehmen, ist besondere Geduld und Aufmerksamkeit gefragt.
Das Abbinden einer Extremität (Tourniquet) zur Blutstillung ist im zivilen Bereich der Ersten Hilfe nur in äussersten Notfällen und bei massivem, lebensbedrohlichem Blutverlust, der sich durch direkten Druck oder Druckverband nicht kontrollieren lässt, in Betracht zu ziehen. Es birgt erhebliche Risiken wie Nervenschäden oder Gewebezerstörung und sollte nur von geschultem Personal durchgeführt werden. In den meisten Fällen reicht der direkte und konstante Druck auf die Wunde völlig aus, um eine Erste Hilfe Blutung zu stoppen. Im Nothelferkurs lernst du die korrekten und sicheren Methoden zur Blutstillung.
Quellen & weiterführende Informationen: Google Unternehmensprofil · IHK