Helm abnehmen Unfall: Was tun bei Motorradunfall? Dein Guide (16.08.2026)
Beim Motorradunfall den Helm abnehmen? Ich erkläre dir als Fahrlehrer, wann du handeln musst und wann nicht. Dein …
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Die richtige Blickführung Motorrad ist der Schlüssel zu mehr Sicherheit und Fahrspass auf zwei Rädern. Viele unterschätzen, wie stark die Augen unser Fahrverhalten beeinflussen. Als Fahrlehrer erlebe ich immer wieder, dass gerade Anfänger, aber auch erfahrene Motorradfahrer, ihre Augen nicht optimal einsetzen. Dabei ist es ganz einfach: Dein Motorrad fährt dorthin, wohin du schaust. Wenn du das verinnerlichst, wirst du deine Kurvenfahrten massiv verbessern und dich auf jeder Fahrt sicherer fühlen.
Blickführung beim Motorradfahren bedeutet, dass du deine Augen bewusst und aktiv einsetzt, um die gewünschte Fahrlinie zu finden und einzuhalten. Es ist kein passives Schauen, sondern ein vorausschauendes, zielgerichtetes Blicken. Dein Gehirn steuert deine Bewegungen unbewusst in die Richtung, in die du schaust. Wenn du also weit voraus und in die Kurve blickst, wird dein Körper automatisch die nötigen Impulse geben, um das Motorrad genau dorthin zu lenken. Das ist ein grundlegendes Prinzip, das ich dir in meinen Motorrad-Fahrstunden in St.Gallen immer wieder zeige.
Im Grunde geht es darum, den Blick vom unmittelbaren Vordergrund zu lösen und ihn auf den Punkt zu richten, an dem du in den nächsten Sekunden sein möchtest. Das gilt nicht nur für Kurven, sondern auch für die Geradeausfahrt, beim Überholen oder in unübersichtlichen Situationen. Dein Blick ist dein Kompass auf dem Motorrad und beeinflusst direkt deine Geschwindigkeit, deine Schräglage und deine gesamte Fahrstabilität. Ein gutes Verständnis der Blickführung ist essenziell für jeden, der den Führerausweis für die Kategorie A oder A1 in der Schweiz erwerben möchte.
Die Blickführung ist aus mehreren Gründen absolut entscheidend für deine Sicherheit auf dem Motorrad. Erstens ermöglicht sie dir, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen. Wenn du weit vorausblickst, siehst du Schlaglöcher, Ölspuren, Wildwechsel oder andere Verkehrsteilnehmer viel früher und hast mehr Zeit, darauf zu reagieren. Zweitens hilft dir die korrekte Blickführung, deine Fahrlinie präzise zu steuern. Gerade in Kurven ist es lebenswichtig, nicht vom Kurs abzukommen. Dein Motorrad folgt instinktiv deinem Blick, und das ist ein starker Reflex, den du zu deinem Vorteil nutzen kannst.
Stell dir vor, du fährst auf eine Kurve zu und dein Blick haftet am Vorderrad. Dein Gehirn hat keine Chance, die gesamte Situation zu erfassen, und du wirst die Kurve unsicher und wahrscheinlich zu eng fahren. Blickst du hingegen weit in die Kurve hinein, siehst du den Verlauf, den Scheitelpunkt und den Ausgang. Dein Körper beginnt unbewusst, das Motorrad in die richtige Schräglage zu bringen und die Geschwindigkeit anzupassen. Das gibt dir Kontrolle und Vertrauen. Dies ist besonders wichtig, wenn du mit deinem Motorrad bei Nässe fährst, wo die Haftung reduziert ist und Präzision noch wichtiger wird. Ein gutes Fahrgefühl und die Fähigkeit, das Motorrad sicher zu beherrschen, sind das Ergebnis einer bewussten und trainierten Blickführung. Das ASTRA (Bundesamt für Strassen) betont immer wieder die Wichtigkeit einer vorausschauenden Fahrweise, zu der die Blickführung massgeblich beiträgt.
Die Blickführung Motorrad ist kein Talent, das man hat oder nicht hat, sondern eine Fähigkeit, die man trainieren muss – und zwar kontinuierlich. Der beste Ort dafür sind deine Fahrstunden mit mir, wo wir gezielt Übungen durchführen können. Aber auch im Alltag kannst du deine Blickführung schulen, selbst wenn du nicht auf dem Motorrad sitzt. Achte beim Gehen, Fahrradfahren oder Autofahren bewusst darauf, wohin du schaust und wie sich deine Bewegungen anpassen. Auf dem Motorrad selbst gibt es verschiedene Methoden, die du anwenden kannst:
In meinen Fahrstunden in St.Gallen üben wir das intensiv. Wir fahren zum Beispiel auf einer abgesperrten Fläche Kreise oder Achten, und ich gebe dir gezielte Anweisungen, wohin du schauen sollst. Du wirst erstaunt sein, wie sich dein Gefühl für das Motorrad und die Kurve sofort verbessert. Für die praktische Motorradprüfung ist eine saubere Blickführung unerlässlich, denn sie zeigt dem Experten, dass du dein Fahrzeug beherrschst und vorausschauend fährst. Lies auch meinen Guide zur praktischen Motorradprüfung Ablauf, um dich optimal vorzubereiten.
Die optimale Kurvenlinie und die Blickführung sind untrennbar miteinander verbunden. Du kannst die beste Kurvenlinie nur fahren, wenn du sie mit deinen Augen erfasst und dein Motorrad dorthin lenkst. Die ideale Kurvenlinie, oft als „Ideallinie“ bezeichnet, ist der Weg durch eine Kurve, der dir maximale Sicherheit, Stabilität und Fahrspass bei minimaler Schräglage und Geschwindigkeitsschwankung bietet. Sie folgt meist dem Prinzip „aussen-innen-aussen“ oder „innen-aussen-innen“, je nach Kurventyp und Sichtverhältnissen.
Um die optimale Kurvenlinie zu finden, musst du deinen Blick aktiv einsetzen:
Ohne diese bewusste Blickführung würdest du wahrscheinlich zu spät oder zu ungenau in die Kurve einfahren, den Scheitelpunkt verpassen und am Ausgang weit nach aussen getragen werden – was besonders auf Passstrassen Motorrad gefährlich sein kann. Mit der richtigen Blickführung wird die Kurve für dich „offener“ und du kannst sie flüssiger und sicherer durchfahren. Das ist ein wichtiger Bestandteil des Motorrad-Grundkurses und wird in jeder Fahrstunde geübt.
Auch wenn die Prinzipien der Blickführung einfach klingen, gibt es einige typische Fehler, die ich bei meinen Fahrschülern immer wieder beobachte. Diese zu kennen, hilft dir, sie bewusst zu vermeiden:
Um diese Fehler zu vermeiden, ist konstantes Üben und bewusstes Reflektieren deiner Fahrweise wichtig. Film dich selbst beim Fahren (mit einer Helmkamera) oder lass dich von einem erfahrenen Fahrlehrer wie mir beobachten. Oft sind wir uns unserer Blickfehler gar nicht bewusst. Mit gezielten Korrekturen und Wiederholungen werden diese Fehler jedoch schnell behoben und du entwickelst eine instinktiv richtige Blickführung.
Die Prinzipien der Blickführung sind nicht nur auf dem Motorrad relevant, sondern lassen sich in vielen Bereichen des Alltags anwenden, um deine allgemeine Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit zu schärfen. Indem du deine Augen bewusst trainierst, verbesserst du nicht nur dein Motorradfahren, sondern auch dein vorausschauendes Denken in anderen Verkehrssituationen. Hier sind ein paar Übungen, die du täglich machen kannst:
Diese alltäglichen Übungen helfen dir, die Blickführung zu einer zweiten Natur zu machen. Wenn du dann auf dein Motorrad steigst, ist der Übergang fliessender, und du kannst dich schneller auf die spezifischen Herausforderungen des Motorradfahrens konzentrieren. Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt St.Gallen legt bei der Prüfung Wert auf eine sichere und vorausschauende Fahrweise, die stark von einer guten Blickführung abhängt. Eine gute Vorbereitung auf die Prüfungsstrecke St.Gallen beinhaltet auch das bewusste Üben der Blickführung.
Blickführung beim Motorradfahren ist die bewusste und aktive Steuerung deines Blicks, um das Motorrad sicher und präzise zu lenken. Es bedeutet, immer dorthin zu schauen, wohin du fahren möchtest, anstatt dich auf Hindernisse oder den unmittelbaren Vordergrund zu konzentrieren. Dein Motorrad folgt instinktiv der Richtung deines Blicks, was besonders in Kurven entscheidend für die Fahrlinie und die Sicherheit ist. Eine gute Blickführung ermöglicht es dir, Gefahren frühzeitig zu erkennen und vorausschauend zu agieren.
Die optimale Kurvenlinie ist der Weg durch eine Kurve, der dir maximale Sicherheit, Stabilität und Fahrspass bei minimaler Schräglage ermöglicht. Sie wird oft als „Ideallinie“ bezeichnet und beinhaltet in der Regel ein Einfahren von aussen, einen Scheitelpunkt in der Mitte der Kurve und ein Herausfahren zum Kurvenausgang. Die genaue Linie hängt von der Kurve und den Sichtverhältnissen ab. Eine präzise Blickführung ist entscheidend, um diese Linie zu finden und das Motorrad entsprechend zu positionieren und zu lenken.
Die Blickführung ist aus mehreren Gründen von grosser Bedeutung für die Sicherheit. Sie ermöglicht dir, Gefahren wie Schlaglöcher, Hindernisse oder andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Zudem steuerst du dein Motorrad unbewusst dorthin, wohin du blickst. Eine korrekte Blickführung hilft dir, die Fahrlinie präzise einzuhalten, besonders in Kurven, und verhindert, dass du unbeabsichtigt von der Strasse abkommst oder Hindernisse ansteuerst. Sie gibt dir Kontrolle und Vertrauen in jeder Fahrsituation.
Du kannst deine Blickführung durch gezielte Übungen trainieren. Beginne damit, deinen Blick bewusst weit vorauszurichten und einen Zielpunkt am Kurvenausgang zu fixieren. Dreh deinen Kopf aktiv in die Kurve hinein, um den Scheitelpunkt und den Ausgang zu sehen. Übe auch, Hindernisse wahrzunehmen, aber deinen Blick sofort wieder auf die gewünschte Fahrlinie zu lenken. Solche Übungen kannst du nicht nur in Fahrstunden, sondern auch im Alltag beim Gehen, Velofahren oder Autofahren anwenden, um deine Wahrnehmung zu schärfen.
Häufige Fehler bei der Blickführung sind der „Nahblick“, bei dem du nur wenige Meter vor dein Motorrad blickst, und das „Starren“ auf einen Punkt, anstatt den Blick dynamisch schweifen zu lassen. Ein weiterer Fehler ist das „Hindernis-Fixieren“, bei dem dein Blick an einer Gefahr hängenbleibt und das Motorrad darauf zuzieht. Auch der „Angst-Blick“ in Schrecksekunden oder ein nicht synchroner Kopf- und Blickwinkel zur Kurvenneigung sind zu vermeiden. Bewusstes Üben und die Anleitung eines Fahrlehrers helfen, diese Fehler zu korrigieren und eine sichere Blickführung zu entwickeln.
Quellen & weiterführende Informationen: Google Unternehmensprofil · IHK