Auto

Erste Fahrstunde: Das erwartet dich beim Start in St.Gallen

Erste Fahrstunde: Das erwartet dich beim Start in St.Gallen

Die erste Fahrstunde ist für fast alle meine Fahrschüler in St.Gallen ein aufregender Moment. Du hast den Lernfahrausweis frisch im Briefkasten, steigst ein und sitzt plötzlich auf dem Fahrersitz. Keine Sorge: Niemand erwartet von dir, dass du sofort perfekt einparkst oder fehlerfrei durch den St.Galler Stadtverkehr navigierst. Wir starten ganz in Ruhe, besprechen die Bedienelemente und machen die ersten Meter völlig stressfrei.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der ersten Lektion geht es um die Grundlagen: Sitzposition, Spiegel einstellen und das Gefühl für die Pedale.
  • Du brauchst null Vorkenntnisse – wir üben auf ruhigen Strassen oder einem leeren Platz in St.Gallen.
  • Dein gültiger Lernfahrausweis und bequeme, flache Schuhe sind das Einzige, was du zwingend mitbringen musst.

Wie läuft die erste Fahrstunde ab?

Wir beginnen mit dem Kennenlernen des Autos. Ich zeige dir, wie du den Sitz richtig einstellst, die Spiegel ausrichtest und dich sicher anschnallst. Danach starten wir den Motor. Auf einem ruhigen Platz oder einer wenig befahrenen Strasse in St.Gallen fährst du die ersten Meter, lenkst und bremst. Ich habe eigene Pedale und greife ein, wenn es nötig ist.

Das Wichtigste vorab: Du musst überhaupt nicht nervös sein. Wir nehmen uns Zeit. Ein grosser Teil der ersten 50 Minuten besteht aus Erklärungen. Du lernst die Bedienelemente deines Arbeitsplatzes kennen. Wo ist der Blinker? Wie funktioniert die Handbremse? Wie reagiert das Lenkrad? Erst wenn du dich sicher fühlst, rollen wir langsam los. Es geht in dieser Lektion noch nicht darum, komplexe Verkehrssituationen zu meistern, sondern ein Gefühl für das Fahrzeug aufzubauen. Wenn du dich für Fahrstunden für das Auto bei mir anmeldest, passe ich das Tempo immer genau an dich an.

Was musst du zum Termin mitbringen?

Dein Lernfahrausweis ist das wichtigste Dokument – ohne ihn dürfen wir gesetzlich nicht losfahren. Trage ausserdem bequeme, flache Schuhe mit einer dünnen Sohle, damit du ein gutes Gefühl für Gas und Bremse hast. Falls in deinem Ausweis ein Code für eine Sehhilfe steht, ist deine Brille Pflicht.

Verzichte auf klobige Winterstiefel, Schuhe mit hohem Absatz oder Flip-Flops. Mit dem falschen Schuhwerk spürst du den Widerstand der Pedale nicht und rutschst im schlimmsten Fall ab. Mehr brauchst du nicht mitzubringen. Die Motivation und eine Portion Neugier reichen völlig aus. Den administrativen Teil erledigen wir in wenigen Minuten vorab.

Tipp aus der Praxis: In der ersten Lektion verkrampfen fast alle Neulenker am Lenkrad und greifen es wie ein Rettungsseil. Lockere die Schultern, atme einmal tief aus – das Auto fährt sofort ruhiger und präziser, sobald deine Hände es auch tun.

Welche Fehler passieren beim ersten Mal am häufigsten?

Der absolute Klassiker ist das Abwürgen des Motors beim Anfahren mit Handschaltung. Auch ein zu starker Druck auf das Bremspedal, die sogenannte Vollbremsung aus dem Nichts, passiert fast jedem Neulenker. Beides ist völlig harmlos und gehört zum Lernprozess dazu.

Wenn du das erste Mal ein Auto bedienst, fehlt dir logischerweise das Gefühl für den Schleifpunkt der Kupplung. Dein Fuss weiss noch nicht, wie fein er arbeiten muss. Genauso verhält es sich mit der Bremse. Moderne Bremsanlagen reagieren extrem sensibel. Ein kleiner Tippfehler reicht oft schon, und das Auto steht still. Ich bin darauf vorbereitet und sichere uns nach hinten ab. Ein weiterer typischer Fehler ist die Blickführung. Viele schauen gebannt auf die Motorhaube oder direkt vor das Auto, statt weit vorauszuschauen. Das korrigieren wir gemeinsam, denn der Blick lenkt das Auto.

Automatik oder Handschaltung für den Start?

Seit 2021 darfst du die Autoprüfung auf einem Automatikfahrzeug ablegen und danach trotzdem handgeschaltete Autos fahren. Für die erste Fahrstunde empfehle ich deshalb oft Automatik, weil du dich voll auf den Verkehr und das Lenken konzentrieren kannst.

Das ständige Kuppeln und Schalten fällt weg. Das nimmt am Anfang enorm viel Druck aus der Situation. Wenn du später doch lieber Handschaltung fahren möchtest, können wir das jederzeit in die Ausbildung einbauen. Wichtig ist, dass du dich am Anfang wohlfühlst und Sicherheit gewinnst. Die meisten meiner Fahrschüler in St.Gallen entscheiden sich heute für Automatik, weil der gesamte Stadtverkehr so deutlich entspannter zu bewältigen ist.

Brauchst du Angst vor Fehlern zu haben?

Definitiv nicht. Mein Fahrschulauto ist mit Doppelpedalen ausgestattet. Ich kann jederzeit bremsen oder kuppeln, falls du zu schnell bist oder etwas übersiehst. Du bist also absolut sicher unterwegs und kannst nichts kaputt machen.

Fehler gehören zum Lernen dazu. Wenn du den Blinker vergisst oder eine Kurve zu weit nimmst, ist das völlig normal. Niemand ist als perfekter Autofahrer auf die Welt gekommen. Wir besprechen die Situation kurz, haken sie ab und probieren es noch einmal. Das Ziel ist es, dass du aus jedem Fehler etwas lernst. Um dich optimal vorzubereiten und dir die Nervosität zu nehmen, kannst du dir auch schon mal ansehen, wie du die erste Fahrt nach der Prüfung meistern wirst – das motiviert ungemein!

Solltest du vorab schon privat üben?

Das ist nicht zwingend nötig, kann aber helfen, wenn du die Grundregeln beachtest. Du darfst erst privat üben, wenn du den Lernfahrausweis physisch besitzt und eine Begleitperson dabei hast, die mindestens 23 Jahre alt ist und den Führerausweis seit drei Jahren besitzt.

Viele Eltern wollen ihren Kindern auf einem leeren Parkplatz die ersten Schritte beibringen. Das ist in Ordnung, solange ihr euch an die gesetzlichen Vorgaben haltet. Das Auto muss mit einem blauen L-Schild gekennzeichnet sein, und die Handbremse muss für den Beifahrer erreichbar sein. Dennoch rate ich oft dazu, die echten Basics direkt in der Fahrschule zu lernen. So schleichen sich keine falschen Automatismen ein, die wir später mühsam korrigieren müssen. Ob du später das Fahrschulauto oder Privatauto für deine Übungsfahrten nutzt, besprechen wir am besten individuell.

Wie geht es nach dem Start weiter?

Nach den ersten Runden steigern wir uns Schritt für Schritt. Wir verlassen das ruhige Quartier und fahren in den normalen Verkehr. Später kommen Manöver wie Parkieren, Rückwärtsfahren und das Einfädeln auf die Autobahn dazu.

Wir passen das Tempo immer an deinen persönlichen Fortschritt an. Denke auch daran, dass du begleitend den Verkehrskundeunterricht (VKU) besuchen musst. Wenn du planst, die Theorie und den VKU clever zu kombinieren, sparst du Zeit. Für die gesetzlichen Rahmenbedingungen kannst du dich jederzeit beim Portal ch.ch informieren. Auch das Strassenverkehrsamt St.Gallen bietet alle wichtigen Formulare und Merkblätter online an.

Häufige Fragen zum Einstieg ins Autofahren

Wie lange dauert die Lektion bei Rafuna?

Eine Autofahrstunde dauert bei mir genau 50 Minuten und kostet 85 Franken (Stand Oktober 2026). Diese Zeitspanne ist ideal, da deine Konzentration am Anfang extrem gefordert wird. Längere Blöcke machen meist erst später in der Ausbildung Sinn, zum Beispiel bei Überlandfahrten.

Wo fahren wir beim allerersten Mal?

Wir treffen uns in St.Gallen und fahren gemeinsam zu einem ruhigen Industriegebiet oder einem grossen, leeren Platz. Du wirst ganz sicher nicht direkt in den Feierabendverkehr geschickt. Sicherheit und ein stressfreier Start haben bei mir oberste Priorität.

Darf eine Begleitperson im Auto sitzen?

Grundsätzlich ist das gesetzlich möglich, aber ich rate dringend davon ab. Eine zusätzliche Person auf der Rückbank sorgt fast immer für Ablenkung oder zusätzlichen Druck. Du lernst am besten und schnellsten, wenn wir uns zu zweit voll auf das Fahren konzentrieren können.

Muss ich die Theorieprüfung schon bestanden haben?

Ja, zwingend. Den Lernfahrausweis für das Auto (Kategorie B) erhältst du vom Strassenverkehrsamt erst, wenn du den Nothelferkurs absolviert und die Theorieprüfung erfolgreich bestanden hast. Erst mit dem physischen Ausweis in der Hand dürfen wir auf die Strasse.

Wie viele Fahrstunden brauche ich bis zur Prüfung?

Das ist sehr individuell und lässt sich pauschal nicht beantworten. Der Schweizer Durchschnitt liegt bei etwa 20 bis 30 Lektionen. Wichtig ist nicht die Anzahl, sondern dass du am Ende sicher, routiniert und selbstbewusst an die praktische Führerprüfung gehst.

R

rafuna

Dein Fahrlehrer für Auto & Motorrad in St.Gallen und Umgebung. Mobil ist das Ziel.

Bereit für die Praxis?

Buche jetzt deine Probelektion in St.Gallen.

Probelektion buchen