Probezeit 3 Jahre? Was nach dem Führerausweis wirklich gilt
Viele fragen sich, ob die Probezeit 3 Jahre dauert. Ich erkläre dir, wie lange sie in der Schweiz …
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Die praktische Führerprüfung ist der letzte Schritt auf deinem Weg zum Führerausweis. Viele Fahrschüler sind nervös, aber keine Sorge: Wenn du gut vorbereitet bist und den genauen Ablauf kennst, ist das der halbe Erfolg. Ich zeige dir, wie die Prüfung in St.Gallen abläuft und worauf du besonders achten musst.
Bevor der eigentliche Fahrteil der praktischen Führerprüfung beginnt, gibt es einige wichtige Schritte, die du beachten solltest. Dein Fahrlehrer ist dabei immer an deiner Seite und hilft dir, die Nervosität in den Griff zu bekommen. Das Strassenverkehrsamt St.Gallen ist der Ausgangspunkt für deine Prüfung. Treffpunkt ist meistens direkt dort. Du triffst auf den Fahrprüfer, der sich kurz vorstellt und den groben Ablauf erklärt. Das ist deine Chance, noch offene Fragen zu stellen – nutze sie!
Ein wichtiger Teil der Vorbereitung ist die sogenannte «Fahrzeugkontrolle». Dabei geht es nicht nur darum, dass dein Auto technisch in Ordnung ist, sondern auch, dass du die wichtigsten Bedienelemente und Funktionen kennst. Der Prüfer kann dich beispielsweise bitten, die Nebelscheinwerfer einzuschalten, die Reifendruckkontrolle zu erklären oder den Flüssigkeitsstand des Bremsöls zu zeigen. Diese Fragen sind oft schnell abgehandelt, aber ein sicheres und korrektes Wissen zeigt dem Prüfer, dass du dich mit deinem Fahrzeug auskennst. Ausserdem stellst du deinen Sitz, die Spiegel und den Gurt ein, bevor es losgeht. Das ist Routine, aber wichtig für deine Sicherheit und deinen Überblick.
Die praktische Führerprüfung für die Kategorie B dauert in der Schweiz in der Regel 45 Minuten, je nach Kanton und Prüfer kann dies leicht variieren. In St.Gallen halten wir uns an diesen Zeitrahmen. Der Prüfer sitzt während der Fahrt rechts hinten, damit er das Verkehrsgeschehen und deine Fahrweise gut überblicken kann. Dein Fahrlehrer sitzt wie gewohnt auf dem Beifahrersitz und greift nur im äussersten Notfall ein. Das Ziel ist es, dass du selbstständig, sicher und umweltbewusst fährst.
Der Prüfer gibt dir während der Fahrt Anweisungen, wohin du fahren sollst, zum Beispiel: «Nächste Möglichkeit links abbiegen» oder «Fahren Sie Richtung Zentrum». Es ist wichtig, dass du diese Anweisungen klar verstehst und umsetzt. Solltest du etwas nicht verstanden haben, frage lieber noch einmal nach. Das ist kein Fehler, sondern zeigt deine Umsicht. Die Fahrt führt dich durch verschiedene Verkehrssituationen: Stadtverkehr, Landstrassen, Autobahnabschnitte (falls vorhanden und relevant für die Region St.Gallen), aber auch Wohngebiete mit Tempo 30 Zonen und Begegnungszonen.
Während der Fahrt achtet der Prüfer auf viele Details. Dazu gehören dein Blickverhalten, das heisst, ob du frühzeitig Hindernisse erkennst und vorausschauend fährst. Deine Geschwindigkeit muss den Gegebenheiten angepasst sein, und du musst die Verkehrsregeln jederzeit korrekt anwenden. Spurwechsel, Kreisverkehre, Vortrittsregeln – all das wird genau beobachtet. Auch das umweltbewusste Fahren, wie zum Beispiel das frühzeitige Hochschalten und das Ausrollen lassen des Fahrzeugs, spielt eine Rolle. Ich bringe dir das in meinen Fahrstunden immer wieder bei, damit es dir in Fleisch und Blut übergeht.
Manchmal kommt auch eine kurze Navigation mit dem Navi vor, das heisst, du musst einer Route folgen, die der Prüfer vorgibt. Das ist dazu da, um zu sehen, wie du dich orientierst und gleichzeitig sicher fährst.
Ein fester Bestandteil der praktischen Führerprüfung sind die sogenannten Grundfahrmanöver. Diese werden oft auf einem ruhigen Parkplatz oder einem wenig befahrenen Strassenabschnitt durchgeführt. Der Prüfer wählt in der Regel zwei bis drei dieser Manöver aus, um deine Fahrzeugbeherrschung zu testen. Typische Grundfahraufgaben sind:
Neben den Grundfahrmanövern werden auch spezifische Verkehrssituationen geprüft. Dazu gehört beispielsweise das Fahren auf der Autobahn, wo du das korrekte Einspuren, Beschleunigen und Spurwechseln zeigen musst. Auch das Fahren durch Kreisverkehre, das richtige Verhalten an Ampeln und Fussgängerstreifen sowie das Befolgen von speziellen Signalisationen werden genau beobachtet. Dein Blickverhalten und die korrekte Anwendung der Blinker sind hierbei entscheidend. Denke immer daran: Sicherheit geht vor, und das bedeutet auch, frühzeitig zu reagieren und andere Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen.
Der Fahrprüfer beurteilt deine Leistung anhand klarer Kriterien. Es geht nicht darum, fehlerfrei zu fahren, denn kleine Fehler passieren jedem. Es geht vielmehr darum, dass du das Fahrzeug sicher beherrschst, die Verkehrsregeln kennst und anwenden kannst und vorausschauend fährst. Hier sind die wichtigsten Punkte, auf die der Prüfer achtet:
Ein häufiger Fehler ist, dass Fahrschüler unter Stress zu schnell oder zu langsam fahren oder wichtige Verkehrszeichen übersehen. Wenn du in einer Situation unsicher bist, ist es besser, einmal mehr zu schauen oder einen Moment zu zögern, als unüberlegt zu handeln. Der Prüfer will sehen, dass du auch in anspruchsvollen Situationen ruhig und überlegt reagierst. Lies auch: Führerprüfung durchgefallen? So geht’s in St.Gallen weiter.
Auch wenn du gut vorbereitet bist, können Fehler passieren. Es ist wichtig, die häufigsten Stolperfallen zu kennen, um sie gezielt zu vermeiden. Hier eine Liste der typischen Fehler, die ich bei meinen Schülern sehe:
Der Schlüssel zur Vermeidung dieser Fehler liegt in der Routine und einer guten Vorbereitung. Je mehr Fahrstunden du nimmst und je mehr du verschiedene Verkehrssituationen übst, desto sicherer wirst du. Ich sorge dafür, dass du alle diese Szenarien in St.Gallen und Umgebung kennst, bevor du zur Prüfung gehst. Lies auch: Weg zum Führerausweis: Dein kompletter Guide in St.Gallen.
Am Ende der rund 45-minütigen Fahrt kehrt ihr zum Strassenverkehrsamt St.Gallen zurück. Der Prüfer wird dir direkt im Anschluss mitteilen, ob du die Prüfung bestanden hast oder nicht. Bei einem positiven Ergebnis erhältst du eine Bestätigung, die du beim Strassenverkehrsamt abgeben kannst, um deinen provisorischen Führerausweis abzuholen. Dieser ist dann ein Führerausweis auf Probe, der dich berechtigt, in der Schweiz Auto zu fahren. Herzlichen Glückwunsch! Lies dazu: Führerausweis auf Probe: Dein Guide für die Probezeit in St.Gallen.
Solltest du die Prüfung nicht bestanden haben, ist das kein Weltuntergang. Der Prüfer wird dir genau erklären, welche Fehler du gemacht hast und wo deine Schwächen liegen. Nutze dieses Feedback, um gezielt weiter zu üben. Du kannst die Prüfung in der Regel nach einer bestimmten Wartezeit wiederholen. Wichtig ist, dass du dich nicht entmutigen lässt und mit mir gemeinsam an den Problembereichen arbeitest, bis du bereit für den nächsten Versuch bist. Dein Lernfahrausweis ist übrigens zwei Jahre gültig, du hast also genügend Zeit. Lies dazu: Lernfahrausweis verlängern: Was tun, wenn er abläuft?.
Die praktische Führerprüfung beginnt in der Regel beim Strassenverkehrsamt mit einer kurzen Begrüssung durch den Prüfer und einer möglichen Fahrzeugkontrolle. Danach folgt eine rund 45-minütige Fahrt durch verschiedene Verkehrssituationen wie Stadt, Landstrasse und möglicherweise Autobahn. Während der Fahrt werden auch Grundfahrmanöver wie Parkieren oder Wenden geprüft. Am Ende der Fahrt wird dir das Ergebnis direkt mitgeteilt.
Der Prüfer achtet auf sicheres, selbstständiges und umweltbewusstes Fahren. Wichtige Punkte sind deine Blicktechnik (vorausschauendes Fahren, Spiegel, Schulterblick), die korrekte Anwendung der Verkehrsregeln, die Anpassung der Geschwindigkeit an die Gegebenheiten, die Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer und die präzise Fahrzeugbeherrschung bei den Grundfahrmanövern. Auch kleine Fehler sind erlaubt, solange keine Gefährdung entsteht.
Neben den Fahrtanweisungen («Nächste Möglichkeit links abbiegen») kann der Prüfer Fragen zur Fahrzeugbedienung und -kontrolle stellen. Das können Fragen zu den Lichtern (Nebelscheinwerfer, Fernlicht), Bremsen (Handbremse, Fussbremse), Reifen (Profiltiefe, Reifendruckkontrolle) oder Flüssigkeiten (Öl, Kühlwasser, Scheibenwischwasser) sein. Manchmal wird auch eine kurze Navigation nach Navi verlangt, um die Orientierungsfähigkeit zu testen.
Du fällst durch, wenn du eine direkte Gefährdung für dich oder andere Verkehrsteilnehmer verursachst, wenn der Fahrlehrer eingreifen muss, oder wenn du grobe und wiederholte Verstösse gegen die Verkehrsregeln begehst. Dazu gehören zum Beispiel das Überfahren einer roten Ampel, das Missachten eines Stoppschilds, gefährliche Spurwechsel oder wiederholtes Nichtbeachten des Vortritts. Auch das Abwürgen des Motors oder zu langsames Fahren sind Fehler, die bei Häufung zum Nichtbestehen führen können.
Für die Kategorie B (Auto) ist in der Schweiz eine Dauer von 45 Minuten für die praktische Führerprüfung vorgesehen. Dies gilt auch für das Strassenverkehrsamt St.Gallen. Diese Zeit beinhaltet sowohl die Fahrt im Verkehr als auch die Durchführung der Grundfahrmanöver. Für andere Kategorien wie Motorrad (A1, A) kann die Dauer variieren, zum Beispiel 60 Minuten für Kategorie A.
Typische Grundfahraufgaben in der praktischen Führerprüfung sind das Rückwärtsfahren um eine Ecke, das Längs- oder Querparkieren, das Wenden in drei Zügen auf engem Raum und das Anfahren am Berg, ohne dass das Fahrzeug dabei zu weit zurückrollt. Diese Manöver sollen deine präzise Fahrzeugbeherrschung und dein räumliches Vorstellungsvermögen unter Beweis stellen.
Quellen & weiterführende Informationen: Google Unternehmensprofil · IHK