Spiegel einstellen toter Winkel: So machst du es richtig
Spiegel einstellen toter Winkel: Mit der perfekten Einstellung der Innen- und Aussenspiegel vermeidest du gefährliche Situationen. So geht …
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Die Tempolimits Schweiz gehören zu den wichtigsten Regeln, die du für die Autoprüfung und den Alltag auf der Strasse kennen musst. Wer hier den Überblick verliert, riskiert nicht nur teure Bussen, sondern beim Fahren mit dem Lernfahrausweis auch eine Verlängerung der Probezeit oder gar den Ausweisentzug. In meinen Fahrstunden in St.Gallen merke ich immer wieder: Die Schilder zu kennen, ist das eine. Die Geschwindigkeit rechtzeitig und sicher anzupassen, ist das andere.
In der Schweiz gelten klare Höchstgeschwindigkeiten, sofern keine Schilder etwas anderes vorgeben. Innerorts darfst du maximal 50 km/h fahren. Sobald du das Ortsende-Schild passierst, gilt ausserorts 80 km/h. Auf Autostrassen liegt das Limit bei 100 km/h, auf der Autobahn bei 120 km/h. Diese offiziellen Tempolimits Schweiz gelten für Personenwagen und Motorräder unter normalen Bedingungen (Stand September 2026).
Wenn du dich auf die Autoprüfung vorbereitest, musst du diese Zahlen im Schlaf beherrschen. Es gibt keine Ausnahmen. Das Strassenverkehrsamt verzeiht bei der praktischen Prüfung keine Geschwindigkeitsüberschreitungen. Fährst du zu schnell, fällst du durch. Fährst du ohne Grund deutlich zu langsam, zeigst du Unsicherheit – auch das wird kritisch bewertet. Lies dazu gerne meinen Beitrag zum Thema Geschwindigkeit anpassen.
Neben den allgemeinen Limits gibt es Zonen mit reduzierter Geschwindigkeit. In einer Tempo-30-Zone darfst du höchstens 30 km/h fahren. Hier gilt grundsätzlich Rechtsvortritt, und Fussgänger haben keinen automatischen Vortritt, dürfen die Strasse aber überall überqueren. In Begegnungszonen gilt maximal 20 km/h. Hier haben Fussgänger immer Vortritt.
Gerade in St.Gallen haben wir viele Tempo-30-Zonen in Wohnquartieren. Das Ziel dieser Zonen ist mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Wenn du hier fährst, musst du extrem vorausschauend fahren und jederzeit bremsbereit sein. Kinder, Haustiere oder unübersichtliche Kreuzungen erfordern deine volle Konzentration.
Wer mit einem Anhänger unterwegs ist, muss sich an andere Limits halten. Auf der Autobahn und Autostrasse galt früher generell 80 km/h. Seit einigen Jahren dürfen leichte Motorwagen mit einem Anhänger bis 3,5 Tonnen unter bestimmten Voraussetzungen 100 km/h auf Schweizer Autobahnen fahren. Das ist eine wichtige Änderung, die viele noch nicht kennen.
Wenn wir über die Tempolimits Schweiz sprechen, meinen wir oft die Obergrenzen für normale Autos. Für Lastwagen, Busse oder das Fahren mit Schneeketten (maximal 50 km/h) gelten wiederum eigene, strengere Regeln. Prüfe also immer, mit welchem Fahrzeug du genau unterwegs bist.
Geschwindigkeitsüberschreitungen werden in der Schweiz streng geahndet. Die Toleranz beim Blitzen beträgt oft nur 3 bis 5 km/h, abhängig vom Messgerät. Schon wenige km/h zu viel kosten dich ab 40 CHF. Bist du innerorts 15 km/h zu schnell, droht eine Verzeigung und ein Eintrag ins Strafregister. Die Bussen können schnell mehrere Hundert Franken betragen.
Besonders heikel ist das für Neulenker. Wer den Führerausweis auf Probe hat und eine mittelschwere oder schwere Widerhandlung begeht, muss mit einer Verlängerung der Probezeit um ein Jahr rechnen. Im schlimmsten Fall wird der Ausweis annulliert. Die offiziellen Vorgaben und Bussenkataloge findest du auf den Seiten der Behörden, zum Beispiel bei den Verkehrsregeln auf ch.ch oder beim Bundesamt für Strassen ASTRA.
Ein Tempolimit ist eine Obergrenze, keine Pflichtgeschwindigkeit. Bei starkem Regen, Schnee, Nebel oder dichtem Verkehr musst du dein Tempo reduzieren. Das Gesetz verlangt, dass du deine Geschwindigkeit stets den Umständen anpasst. Wer bei schlechter Sicht stur 80 km/h auf der Landstrasse fährt, handelt grobfahrlässig.
Lerne, den Verkehrsfluss zu lesen. Wenn die Autos vor dir bremsen, gehst du vom Gas. Wenn die Strasse nass ist, vergrösserst du den Abstand. Defensives Fahren bedeutet, für die Fehler der anderen mitzudenken. Das ist genau das, was ich dir in den Fahrstunden beibringe: Nicht nur das Auto bedienen, sondern die Situation beherrschen.
Ja, 120 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit, kein Minimum. Allerdings darfst du den Verkehr nicht ohne triftigen Grund behindern. Wenn du grundlos mit 60 km/h auf der Autobahn fährst, kannst du gebüsst werden. Fahrzeuge, die die Autobahn nutzen, müssen bauartbedingt mindestens 80 km/h erreichen können.
Das Tempolimit gilt exakt ab der Höhe des Verkehrsschildes. Du musst deine Geschwindigkeit also bereits vor dem Schild reduziert haben. Das Limit gilt so lange, bis es durch ein anderes Schild (zum Beispiel «Ende der Höchstgeschwindigkeit» oder ein neues Limit) aufgehoben wird.
Ja, die allgemeinen Höchstgeschwindigkeiten gelten für Personenwagen und Motorräder gleichermassen. Wenn du den Motorrad-Grundkurs bei mir absolvierst, üben wir intensiv, wie du die Geschwindigkeit in Kurven und auf Landstrassen sicher wählst, ohne die Limits zu überschreiten.
Nein, die Schweiz kennt keine Richtgeschwindigkeit wie etwa Deutschland. Auf der Schweizer Autobahn gilt ein striktes Limit von 120 km/h. Wer schneller fährt, macht sich strafbar. Es gibt bei uns keine Abschnitte ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.
Die Toleranz hängt von der Art der Messung ab. Bei Lasermessungen werden in der Regel 3 km/h abgezogen, bei Radarmessungen oft 5 km/h (bis 100 km/h). Verlasse dich aber nie auf die Toleranz. Fahre immer exakt nach Tacho oder leicht darunter, um teure Bussen zu vermeiden.