Schulweg Verkehr: So schützt du Kinder im Strassenverkehr
Das Thema Schulweg Verkehr fordert Lernfahrer besonders. Erfahre, welche Regeln in St.Gallen gelten und wie du am Fussgängerstreifen …
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Die Bussen Theorie gehört für viele meiner Fahrschüler zu den trockensten Themen, ist aber für das Bestehen der Prüfung absolut entscheidend. Wenn du am Computer beim Strassenverkehrsamt St.Gallen sitzt, musst du genau wissen, welche Konsequenzen ein Rotlichtverstoss oder das Fahren ohne Gurt hat. Es geht dabei nicht nur um nackte Zahlen, sondern um das Verständnis für Verkehrssicherheit und die weitreichenden Folgen von Fehlverhalten auf der Strasse.
Das Strassenverkehrsamt will sicherstellen, dass du die Konsequenzen deines Handelns kennst, bevor du den Lernfahrausweis erhältst. Die Bussen Theorie ist deshalb ein fester Bestandteil der 50 offiziellen Prüfungsfragen. Wer weiss, dass ein Handy am Steuer 100 Franken kostet oder ein Stoppschild-Ignorieren weitreichende Folgen hat, fährt von Anfang an deutlich bewusster und vorausschauender.
In meiner Fahrschule erlebe ich oft, dass sich Lernende lieber ausschliesslich auf Vortrittsregeln oder Signale konzentrieren. Doch die Sanktionen sind genauso wichtig. Die Theorieprüfung testet dein Wissen über das Ordnungsbussengesetz (OBG) und das Strassenverkehrsgesetz (SVG). Dabei wird unterschieden zwischen leichten, mittelschweren und schweren Widerhandlungen. Eine einfache Ordnungsbusse kannst du direkt bezahlen, und die Sache ist erledigt. Sobald es aber um eine Verzeigung geht, wird es teuer und der Ausweis ist in Gefahr. Genau diese Unterscheidung musst du für die schwierigen Theoriefragen meistern, denn dort lauern die meisten Fehlerquellen.
Für die Theorieprüfung musst du nicht jede einzelne Busse aus dem dicken Katalog auswendig wissen, aber die häufigsten Eckwerte sind absolute Pflicht. Dazu gehören Geschwindigkeitsüberschreitungen, das Nichttragen des Sicherheitsgurts und das Telefonieren ohne Freisprechanlage. Diese Zahlen tauchen in den Multiple-Choice-Fragen immer wieder auf.
Hier ist eine Übersicht der gängigsten Ordnungsbussen, die du im Kopf haben solltest:
| Vergehen im Strassenverkehr | Busse / Konsequenz |
|---|---|
| Telefonieren am Steuer (ohne Freisprechanlage) | CHF 100.– |
| Nichttragen des Sicherheitsgurts | CHF 60.– |
| Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts (1–5 km/h) | CHF 40.– |
| Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts (11–15 km/h) | CHF 250.– |
| Überfahren eines Rotlichts | CHF 250.– |
| Fahren unter Alkoholeinfluss (Neulenker, über 0,1 Promille) | Verzeigung, Ausweisentzug |
Neben diesen festen Beträgen geht es in der Bussen Theorie oft um das Prinzip der Verhältnismässigkeit. Wenn du beispielsweise innerorts 16 km/h zu schnell fährst, bist du nicht mehr im Bereich der Ordnungsbussen. Es folgt eine Verzeigung, was bedeutet, dass ein ordentliches Strafverfahren eingeleitet wird. Die Kosten explodieren dann schnell auf über 1’000 Franken, inklusive Schreibgebühren und Verfahrenskosten. Um solche Situationen zu verstehen, empfehle ich dir, dich intensiv mit den Schweizer Tempolimits für die Theorie auseinanderzusetzen.
Um die heutige Strenge der Verkehrsregeln zu verstehen, hilft ein kurzer Blick zurück. Stand heute, dem 17. September 2026, haben wir in der Schweiz ein sehr klares und striktes Sanktionssystem. Das war nicht immer so. Ein massiver Wendepunkt war das Massnahmenpaket «Via Sicura», das ab 2013 schrittweise eingeführt wurde.
Das Ziel des Bundes war es, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten drastisch zu senken. Dafür wurden die Strafen massiv verschärft. Der sogenannte Raserartikel wurde eingeführt. Wer innerorts 50 km/h zu schnell fährt, gilt seither rechtlich als Raser. Die Konsequenz: Mindestens ein Jahr Freiheitsstrafe (meist bedingt) und ein Ausweisentzug von mindestens zwei Jahren. Auch die Lichtpflicht am Tag und das absolute Alkoholverbot für Neulenker stammen aus diesem Paket. Wenn du in der App lernst, wirst du merken, dass genau diese Via-Sicura-Regeln einen grossen Teil der Bussen Theorie ausmachen. Offizielle Details zu diesen gesetzlichen Grundlagen findest du jederzeit beim Bundesamt für Strassen ASTRA.
Sobald du die praktische Prüfung bestanden hast, erhältst du den Führerausweis auf Probe für drei Jahre. In dieser Zeit gelten verschärfte Regeln. Begehst du eine mittelschwere oder schwere Widerhandlung, wird nicht nur eine hohe Busse fällig, sondern deine Probezeit wird automatisch um ein Jahr verlängert.
Das ist ein Punkt, den viele unterschätzen. Eine mittelschwere Widerhandlung ist schnell passiert: Einmal innerorts 16 km/h zu schnell oder ein Stoppschild überrollt, statt komplett anzuhalten. Passiert dir in der verlängerten Probezeit noch einmal ein solcher Fehler, wird der Führerausweis annulliert. Das bedeutet: Alles zurück auf null. Du musst ein verkehrspsychologisches Gutachten abwarten und kannst frühestens nach einem Jahr wieder ganz von vorn mit dem Nothelferkurs beginnen. Deshalb ist die Bussen Theorie nicht nur für die Prüfung am Computer relevant, sondern dein Lebensretter für die ersten drei Jahre auf der Strasse. Auch Themen wie umweltschonendes Fahren spielen hier rein, denn unnötiges Laufenlassen des Motors kostet ebenfalls. Mehr dazu erfährst du in unserem Beitrag zur Umweltlehre und Eco-Drive in der Prüfung.
Der beste Weg, sich die Beträge und Strafen zu merken, ist die Verknüpfung mit echten Verkehrssituationen. Lerne nicht isoliert Zahlen auswendig, sondern stelle dir vor, du fährst durch St.Gallen und machst einen konkreten Fehler. Was passiert, wenn du jetzt aufs Handy schaust?
Ein weiterer Trick: Gruppiere die Vergehen. Bilde eine Gruppe für «60-Franken-Bussen» (z. B. Gurt nicht getragen) und eine für «100-Franken-Bussen» (z. B. Handy am Steuer). Wenn du die Theorie-App nutzt, markiere dir die Fragen zu den Bussen und wiederhole sie gezielt alle zwei Tage. Setze dich dabei nicht unter Druck. Wenn du strukturiert vorgehst, kannst du die Theorie ganz entspannt lernen und bestehst fast immer beim ersten Versuch. Eine verlässliche Übersicht aller aktuellen Ordnungsbussen bietet zudem das Portal ch.ch der Schweizer Behörden.
Nein, du musst nicht den gesamten Ordnungsbussenkatalog auswendig lernen. Für die Prüfung reichen die häufigsten Vergehen: Handy am Steuer (100 Franken), fehlender Gurt (60 Franken) und Rotlichtverstösse (250 Franken). Wichtiger ist es, den Unterschied zwischen einer Busse und einem Ausweisentzug zu verstehen.
Für Neulenker gilt in der Schweiz die Nulltoleranz (gesetzlich maximal 0,1 Promille). Wirst du mit mehr erwischt, folgt eine Verzeigung, eine empfindliche Geldstrafe und der Entzug des Führerausweises. Zudem verlängert sich deine Probezeit um ein Jahr.
Eine Ordnungsbusse ist ein standardisierter Betrag für leichte Vergehen (z. B. 40 Franken für leichtes Zu-schnell-Fahren). Bezahlst du sie innert 30 Tagen, ist der Fall erledigt. Eine Verzeigung erfolgt bei schwereren Delikten. Hier entscheidet ein Richter über die Strafe, was zu hohen Kosten und einem Eintrag ins Strafregister führen kann.
Offene Ordnungsbussen hindern dich in der Regel nicht am Antritt zur praktischen Prüfung. Wenn dir jedoch wegen eines schweren Vergehens (z. B. Fahren ohne Begleitperson) der Lernfahrausweis entzogen wurde, ist die Prüfung logischerweise blockiert, bis die Sperrfrist abgelaufen ist.
Den kompletten und stets aktuellen Katalog der Ordnungsbussen (OBV) findest du auf der Website der Schweizerischen Eidgenossenschaft (admin.ch) oder nutzerfreundlich aufbereitet auf ch.ch. Für die Theorieprüfung reicht jedoch das Wissen aus den offiziellen Lern-Apps völlig aus.