Automatik Code 78: Seit 2021 in der Schweiz keine Beschränkung mehr
Der Automatik Code 78 ist in der Schweiz seit 2021 keine Beschränkung mehr. Ich erkläre dir, was das …
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Nachtfahren üben ist ein entscheidender Teil deiner Ausbildung zum sicheren Autofahrer. Viele unterschätzen die Herausforderungen, die das Fahren im Dunkeln mit sich bringt. Ich erkläre dir, worauf du achten musst und wie du dich optimal auf diese besonderen Situationen vorbereitest, damit du auch nachts selbstbewusst unterwegs bist.
Das Fahren bei Nacht stellt uns vor ganz andere Herausforderungen als am Tag. Die Sicht ist eingeschränkt, Kontraste verschwimmen, und andere Verkehrsteilnehmende sind schlechter zu erkennen. Deshalb ist es unerlässlich, das Nachtfahren üben gezielt in deine Fahrstunden und privaten Übungsfahrten zu integrieren. Nur so entwickelst du ein Gefühl für die veränderten Bedingungen und lernst, sicher zu reagieren. Die Fähigkeit, auch im Dunkeln souverän zu fahren, gibt dir später eine enorme Freiheit und Sicherheit, egal wann du unterwegs sein musst.
Die Vorbereitung ist der halbe Weg zum Erfolg, besonders beim Nachtfahren. Das Wichtigste ist, dass du ausgeruht bist. Müdigkeit reduziert deine Reaktionszeit und Konzentration drastisch. Plane längere Fahrten so, dass du ausreichend Schlaf hattest und lege regelmässig Pausen ein, am besten alle zwei Stunden. Iss leichte Mahlzeiten und trink genug Wasser, um wach zu bleiben. Bevor du startest, überprüfe die Funktion deiner Beleuchtung: Abblendlicht, Fernlicht, Nebelscheinwerfer und Rücklichter müssen einwandfrei funktionieren. Auch saubere Scheiben sind essenziell, denn Schmutz kann Licht streuen und dich zusätzlich blenden. Ich empfehle dir auch, deine Augen regelmässig auf die Fahrtüchtigkeit bei Nacht testen zu lassen; das ist besonders wichtig, wenn du das Gefühl hast, schlechter zu sehen.
Ja, selbstverständlich kannst du lernen, nachts Auto zu fahren, und du wirst es auch während deiner Fahrausbildung tun. Für Lernfahrausweis-Inhaber in der Schweiz gelten bestimmte Regeln: Du darfst nur in Begleitung einer Person fahren, die mindestens 23 Jahre alt ist und den Führerausweis der entsprechenden Kategorie seit mindestens drei Jahren besitzt und nicht mehr in der Probezeit ist. Diese Begleitperson muss dich aktiv unterstützen und dir Tipps geben. In meinen Fahrstunden in St.Gallen und Umgebung üben wir das Nachtfahren gezielt. Wir konzentrieren uns auf das richtige Einschätzen von Distanzen, das Erkennen von Gefahren im Dunkeln und den Umgang mit Blendung durch entgegenkommende Fahrzeuge. Die Praxis zeigt, dass die anfängliche Unsicherheit schnell weicht, wenn du das Fahren bei Nacht unter professioneller Anleitung trainierst. Du lernst nicht nur die Technik, sondern auch die mentale Einstellung, die es braucht, um im Dunkeln sicher zu sein.
In der Fahrschule liegt der Fokus beim Nachtfahren auf der Sicherheit und dem Erlernen spezifischer Techniken. Hier sind meine wichtigsten Tipps, wenn du eine Nachtfahrt Fahrschule hast:
Diese Punkte sind nicht nur für deine Fahrprüfung wichtig, sondern für deine gesamte Fahrpraxis. Ich zeige dir in den Fahrstunden, wie du diese Tipps im Alltag anwenden kannst.
Wenn du das Gefühl hast, nachts Autofahren schlecht sehen zu können, ist das ein ernstzunehmendes Problem, das du nicht ignorieren solltest. Zuerst solltest du einen Augenarzt oder Optiker aufsuchen und deine Sehkraft überprüfen lassen. Es könnte sein, dass du eine Brille oder Kontaktlinsen für das Fahren bei Nacht benötigst. Eine sogenannte Nachtblindheit oder eine erhöhte Blendempfindlichkeit kann das sichere Fahren bei Dunkelheit stark beeinträchtigen. Sollte deine Sehkraft einwandfrei sein, können auch andere Faktoren eine Rolle spielen, wie zum Beispiel die Einstellung deiner Scheinwerfer oder die Sauberkeit deiner Windschutzscheibe. Auch eine zu hohe Geschwindigkeit bei schlechter Sicht kann dazu führen, dass du dich überfordert fühlst. Besprich deine Bedenken unbedingt mit mir in den Fahrstunden. Ich kann dir individuelle Tipps geben und wir können gezielt an den Situationen arbeiten, die dir Mühe bereiten.
Nein, das Nachtfahren üben ist mit dem Lernfahrausweis in der Schweiz nicht verboten. Du musst jedoch immer von einer Begleitperson begleitet werden, die die oben genannten Kriterien erfüllt (mindestens 23 Jahre alt, seit drei Jahren im Besitz des entsprechenden Führerausweises und nicht mehr in der Probezeit). Die L-Tafel muss dabei immer korrekt angebracht sein. Es gibt keine speziellen Uhrzeiten, zu denen das Fahren untersagt wäre. Ich empfehle dir aber, gerade in den ersten Nächten unter der Woche zu üben, wenn der Verkehr ruhiger ist.
Die ideale Uhrzeit für Nachtfahrten in der Fahrschule hängt von der Jahreszeit ab. Im Winter, wenn es früher dunkel wird, können wir schon am späten Nachmittag oder frühen Abend starten. Im Sommer bieten sich spätere Stunden an, sobald die Dämmerung einsetzt und die Dunkelheit voll da ist. Wichtig ist, dass wir echte Nachtbedingungen haben, um alle Aspekte des Nachtfahrens zu trainieren. Wir planen die Termine so, dass du die bestmögliche Erfahrung machst. Ruf mich einfach an, dann finden wir einen passenden Zeitpunkt.
Ja, in der Schweiz sind die sogenannten obligatorischen praktischen Fahrstunden, zu denen auch die Nachtfahrten gehören, ein integraler Bestandteil der Ausbildung. Du musst diese Fahrstunden vor der praktischen Führerprüfung abgeschlossen haben. Sie stellen sicher, dass du auch unter schwierigen Sichtverhältnissen sicher und kompetent fahren kannst. Ohne den Nachweis dieser absolvierten Fahrten kannst du nicht zur Prüfung zugelassen werden. Sprich mit mir über deinen Ausbildungsstand, damit wir nichts vergessen.
Die grössten Gefahren beim Autofahren in der Nacht sind die eingeschränkte Sicht, die erhöhte Blendgefahr durch andere Fahrzeuge, Wildwechsel und die schnellere Ermüdung des Fahrers. Auch Alkohol am Steuer ist nachts ein grösseres Problem, da sich zu später Stunde mehr alkoholisierte Fahrer auf den Strassen befinden können. Zudem sind Fussgänger und Velofahrer oft schlechter beleuchtet und somit schwieriger zu erkennen. Eine angepasste Fahrweise, hohe Konzentration und das Bewusstsein für diese Risiken sind entscheidend, um sicher durch die Nacht zu kommen.