Rückwärts einparken: Die einfache Methode für St.Gallen
Rückwärts einparken gelingt dir mit dieser einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung der Fahrschule Rafuna. Lerne die Technik für sicheres Parken in …
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Der Kategorie B Führerausweis ist dein Schlüssel zur Mobilität mit dem Auto in der Schweiz. Er erlaubt dir, Motorwagen bis 3’500 kg Gesamtgewicht und mit bis zu acht Sitzplätzen (neben dem Fahrersitz) zu lenken. Ich erkläre dir hier die genauen Voraussetzungen, das Mindestalter und den kompletten Ablauf, damit du weisst, was auf dich zukommt – von St.Gallen aus.
Mit dem Kategorie B Führerausweis darfst du in der Schweiz Motorwagen und dreirädrige Motorfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von nicht mehr als 3’500 kg führen. Zusätzlich darfst du Fahrzeuge mit maximal acht Sitzplätzen ausser dem Fahrersitz lenken. Das schliesst die meisten Personenwagen, Lieferwagen und Kleinbusse ein. Auch das Fahren mit einem leichten Anhänger ist erlaubt, solange das Gesamtgewicht der Fahrzeugkombination bestimmte Grenzen nicht überschreitet. Wenn du einen Anhänger mit mehr als 750 kg ziehen möchtest und die Fahrzeugkombination über 3’500 kg, aber nicht mehr als 4’250 kg wiegt, brauchst du den Code 96, der durch eine Fahrprüfung erworben wird.
Bevor du in der Schweiz überhaupt an den Lernfahrausweis für die Kategorie B denken kannst, musst du zwei wichtige Voraussetzungen erfüllen. Erstens benötigst du einen gültigen Nothelferausweis. Dieser Kurs vermittelt dir essenzielle Erste-Hilfe-Kenntnisse, die im Strassenverkehr entscheidend sein können. Der Ausweis ist sechs Jahre gültig. Zweitens musst du die Theorieprüfung bestehen. Diese Prüfung testet dein Wissen über Verkehrsregeln, Signale und weitere wichtige Aspekte des Strassenverkehrs.
Seit dem 1. Januar 2021 kannst du den Lernfahrausweis für die Kategorie B bereits mit 17 Jahren beantragen. Das bedeutet, du darfst schon ein Jahr früher als zuvor mit der Fahrausbildung beginnen. Die praktische Führerprüfung kannst du dann frühestens mit 18 Jahren ablegen. Diese Regelung soll dir mehr Zeit geben, Fahrerfahrung zu sammeln, bevor du alleine unterwegs bist. Für viele ist das eine tolle Möglichkeit, sich entspannt auf die Prüfung vorzubereiten und nicht unter Zeitdruck zu geraten.
Der Weg zum Kategorie B Führerausweis ist klar strukturiert und besteht aus mehreren Phasen. Nach dem Nothelferkurs und der bestandenen Theorieprüfung erhältst du deinen Lernfahrausweis. Damit darfst du private Fahrten mit einer Begleitperson ab 23 Jahren und gültigem Führerausweis unternehmen, aber auch Fahrstunden bei mir in der Fahrschule Rafuna besuchen. Anschliessend ist der obligatorische Verkehrskundeunterricht (VKU) zu absolvieren. Dieser Kurs vertieft dein Wissen über Verkehrssinnbildung, Partnerkunde, Dynamik des Fahrens und Umweltbewusstsein.
Danach folgen die praktischen Fahrstunden, in denen du das sichere und vorausschauende Fahren lernst. Wenn du dich bereit fühlst und ich als dein Fahrlehrer überzeugt bin, dass du die Anforderungen erfüllst, meldest du dich zur praktischen Führerprüfung an. Nach bestandener Prüfung erhältst du den provisorischen Führerausweis, der drei Jahre gültig ist. Innerhalb dieser Zeit musst du die Weiterausbildung (WAB-Kurse) absolvieren, um den definitiven Führerausweis zu erhalten.
Seit dem 1. Februar 2021 gibt es eine wichtige Änderung in der Schweiz: Du darfst die praktische Führerprüfung für den Kategorie B Führerausweis auf einem Automatikfahrzeug ablegen und bist danach trotzdem berechtigt, handgeschaltete Autos zu fahren. Diese Regelung macht die Ausbildung flexibler und kann für viele den Einstieg erleichtern. Du musst dich also nicht mehr von Anfang an auf ein handgeschaltetes Fahrzeug festlegen. Ich empfehle dir, diese Option zu prüfen und mit mir zu besprechen, was für dich am besten passt. Mehr dazu erfährst du auch in meinem Artikel Automatik oder Handschaltung: Was du für den Führerausweis wissen musst.
Für manche ist es angenehmer, sich auf den Verkehr zu konzentrieren, ohne zusätzlich das Schalten üben zu müssen. Andere möchten von Anfang an die vollständige Kontrolle über ein handgeschaltetes Auto lernen. Beides ist möglich und hat seine Vor- und Nachteile. Wichtig ist, dass du dich im Fahrzeug sicher und wohlfühlst.
Mit dem Kategorie B Führerausweis darfst du Motorwagen und dreirädrige Motorfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von maximal 3’500 kg fahren. Diese Fahrzeuge dürfen ausser dem Fahrersitz nicht mehr als acht weitere Sitzplätze haben. Das deckt die meisten gängigen Personenwagen, SUVs, kleinere Lieferwagen und Kleinbusse ab. Auch das Ziehen von leichten Anhängern ist im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen erlaubt, solange das Gesamtzuggewicht nicht überschritten wird.
Die „Klasse B“ ist der deutsche Begriff für den in der Schweiz als „Kategorie B Führerausweis“ bezeichneten Fahrausweis. Beide berechtigen zum Führen von Motorwagen bis 3’500 kg Gesamtgewicht und maximal acht Sitzplätzen (plus Fahrersitz). Die genauen Bestimmungen und der Ausbildungsweg können sich jedoch zwischen der Schweiz und Deutschland leicht unterscheiden. In der Schweiz sprechen wir amtlich vom Führerausweis Kategorie B.
Ja, der Verkehrskundeunterricht (VKU) ist obligatorisch und muss absolviert sein, bevor du dich zur praktischen Führerprüfung anmelden kannst. Ohne den Nachweis über den besuchten VKU wirst du nicht zur Prüfung zugelassen. Ich empfehle dir, den VKU nicht zu spät in deine Ausbildung einzuplanen, da die Inhalte sehr nützlich für die praktischen Fahrstunden sind und dir helfen, den Verkehr besser zu verstehen und Gefahren frühzeitig zu erkennen.
Der Lernfahrausweis für die Kategorie B ist 24 Monate (zwei Jahre) gültig. Innerhalb dieser Zeit musst du die praktische Führerprüfung bestehen. Solltest du die Prüfung nicht innerhalb dieser Frist ablegen, musst du einen neuen Lernfahrausweis beantragen und den gesamten Prozess (Nothelferkurs und Theorieprüfung) erneut durchlaufen, falls dein Nothelferausweis inzwischen abgelaufen ist. Plane deine Ausbildung also sorgfältig, um diese Frist nicht zu verpassen.
In der Schweiz gibt es keine separate Kategorie B1 mehr für leichte Motorwagen. Die Kategorie B deckt alle Motorwagen bis 3’500 kg ab. Der Begriff „B1“ wird manchmal noch im Kontext von dreirädrigen Motorfahrzeugen oder Quadricycles verwendet, aber diese sind in der Schweiz unter der Kategorie B oder als Unterkategorie B1 (für dreirädrige Motorfahrzeuge bis 15 kW) integriert. Für die meisten Personenwagen ist der Kategorie B Führerausweis der richtige.
Nein, mit dem Kategorie B Führerausweis darfst du keine Motorräder fahren. Für Motorräder benötigst du separate Kategorien wie A1 (für Roller und leichte Motorräder bis 125 cm³ und 11 kW) oder A (für leistungsstärkere Motorräder). Wenn du dich für Motorräder interessierst, informiere dich über die Motorrad Kategorien A, A1 & A35kW. Es gibt jedoch Ausnahmen für dreirädrige Motorfahrzeuge, die je nach Leistung unter die Kategorie B fallen können.
Quellen & weiterführende Informationen: Google Unternehmensprofil · IHK